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Dach dämmen

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Tipps und Anleitung zum  "

Dach dämmen

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 Der Ratgeber für "selber machen"  und "machen lassen" 


Dach dämmen

  
 Alle Dachdämm-Varianten 

Die Dämmung von Dachschrägen ist angeblich kinderleicht und wurde deshalb in den letzten Jahren zu einer Domäne für Selbermacher. Die Industrie hat natürlich gerade hier ihre Marktchancen entdeckt und bietet eine schier unübersehbare Fülle an Materialien und Systemen an, auch für Selbermacher. Andererseits häufen sich in der letzten Zeit die Meldungen von Bauschäden, die gerade durch falsche Dachdämmungen entstanden sind. Allerdings: Die schlimmsten Falschdämmer sind durchaus nicht immer die Selbermacher! Die richtige Dämmung beginnt natürlich mit der richtigen Dämmstoffwahl. Stellen wir die gebräuchlichsten Materialien für die Steildachdämmung zunächst einmal vor.

Mineralfaser  Dämmstoffe 

Bekannt als Glasoder Steinwolle, weil sie aus silikatischen Schmelzen ( eben zum Beispiel aus Glas oder Gestein) gewonnen werden. Es gibt sie als Bahnen, Matten, Pilze und Platten, auch mit Kaschierungen und Randleisten. Besonders populäre Beispiele für die Dachdämmung sind die alukaschierten Rollisol-SB-Glaswollebahnen und die Rockwool-Steinwolle Dämmkeile.

Harischaum Platten

Am meisten verbreitet ist der Polystyrol-Hartschaum, und da vor allem der »expandierte<< (verschweißte, geblähte Partikelschaum), der als Plataten und Formteile angeboten wird. Die Produkte, bisher als »EPS-dämmstark« geführt, heißen jetzt ganz einfach und altbekannt >>Styropor<<. Daneben gibt es den >>Extruder<<Polystyrol-Hartschaum, der vor allem bei direkter Feuchtigkeitsbelastung eingesetzt wird, deshalb um einiges teurer ist und für die  normale Dachdämmung eigentlich nicht in Frage kommt. Ein Produkt-Beispiel ist »Roofmate<< von DOW Chemical.

Schließlich gibts auch noch Schaumstoffplatten aus Polyurethan (PUR), die wegen ihres enorm hohen Dämmvermögens interessant sind, weil man mit Viel geringeren Materialdicken auskommt. Der Haken ist nur: Die halb so dicken Platten mit dem gleichen Dämmeffekt kosten praktisch das Doppelte.

Wie findet man den richtigen Dämmstoff ?

Die Sache ist im Grunde ganz einfach: Die Qualität und die Anwendungsmöglichkeiten von Dämmstoffen erkennt man am Etikett. Denn alle Dämmstoffe in Deutschland müssen mit vorgeschriebenen Etiketten ausgezeichnet sein, auf denen Produktname, Hersteller, Menge und Dicke, Herstellungsnorm und Güteüberwachung angegeben sind. Meiden Sie also Produkte, die nicht einwandfrei etikettiert sind! Wichtig auf den Etiketten sind aber auch einige Kürzel und Zahlen, die nicht auf Anhieb verständlich sind.

Das Typ-Kurzzeichen (im Beispiel WZ) weist auf das Anwendungsgebiet, die Baustofi‘klasse (im Beispiel B l) auf das Brandverhalten hin. Besonders wichtig ist auch die Angabe der Wärmeleiti‘ähigkeitsgruppe (im Beispiel 035), die Auskunft über das Dämmvermögen gibt. Diese Zahl entscheidet letzlich über die zu wählende Dicke des Dämmaterials.

Für die Dachdämmung gibt es ja bekanntlich ein gesetzliches Minimum, das von den verschiedenen Materialien mit ganz unterschiedlichen Dikken erreicht wird. Mit Hilfe der Wänneleitfahigkeitsgruppe finden Sie die gesetzlich geforderte Mindestdicke.
Beachten Sie dazu und zu den anderen technischen Anforderungen unsere Tabellen. 

Tipps  

  •  Dämmung von Mineralfaserbahnen (hier Isover-Rollisol-SB); Die auch bei Selbermachern pOpulärste Dämmart. Besonders geeignet iiir lange, durchgehende Dämmstrecken. Einfache Befestigung an den Sparren durch beidseitige, verstärkte Randleisten. Auf durchgehende Luftschicht zwischen Dämmung und Lattung von mindestens 2 cm achten!

  • Das Material gibt’s in verschiedenen Breiten, kann aber leicht auf den erforderlichen Sparrenabstand (+2 cm) zugeschnitten werden. Bei der Selbermacher-Version (SB) sind dazu Strichmarkierungen vorhanden.

  • Der Mineralfaserfilz ist auf eine Alufolie kaschiert, die als Dampfbremse, aber auch als Winddichtung hinterher völlig geschlossen sein muß. Deshalb werden die Längsund Querstöße mit Alu-Klebeband überklebt.

  • Dämmung mit Mineralfaser-Keilen (hier Rockwool-Dämmkeil): Das relativ feste, aber doch geschmeidige Material läßt sich ohne Befestigung fest zwischen die Sparren drücken. (am besten mit einer Latte). Der besondere Vorteil ist‚ daß durch den »Keil-für-Keil-Einbau« jederzeit überprüft werden kann, ob die Hinterlüftung auch gesichert ist.

  • Dämmung mit Hartschaum (hier Styropor): Das sehr feste Material wird auf die richtige Breite geschnitten und zwischen die Sparren gepreßt. Als Distanzleiste für den Luftspalt und als Halt werden vorher Dachlatten aufgenagelt. Um Wärmebriicken zu vermeiden, wird hier zweischichtig (mit versetzten Fugen) gedämmt.

  • Die Keilform hat den Vorteil, daß die Dämmplatten Stück für Stück miteinander verkeilt werden können. Zuschnitt: Die Keile werden auf die benötigte Breite übereinander gelegt‚ sodaß nur die Spitzen abgeschnitten werden.

  • Bei Dämmstoffen ohne Beschichtung ist eine zusätzliche Folie als Dampfbremse nötig, die unter den Sparren über die gesamte Fläche mit dem Tacker befestigt wird. Öffnungen für Fenster werden dann ausgeschnitten.
  • Dämmung mit Verbundplatte (hier Jomatekt SU): Die insgesamt 14 cm dicke Platte besteht aus Holzwerkstoff mit aufgeschäumter Styropor-Dämmschicht. Das Nutund FederSystem (in beiden Schichten!) gestattet einfache Verbindungen. Ein idealer Untergrund fiir Tapeten und Zierputze..


Kosten : Was kostet Dach dämmen ?

Die Preise zu dem Thema  "Dach dämmen"  sind sehr unterschiedlich und hängen von mehreren Faktoren ab. Die Kosten in der Schweiz variieren stark je nach Handwerker, Firma und  m2 (qm). Für einen schnellen Preisvergleich und günstige Angebote von professionellen Firmen, empfehlen wir Ihnen kostenlose und unverbindliche Offerten hier anzufragen. Sie erhalten  anschliessend mehrere Offerten von bewerteten Anbieter. Bei der Bewertung spielt die gute Erfahrung eine grosse Rolle. 



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