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Dachdämmung

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Dachdämmung

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 Der Ratgeber für "selber machen"  und "machen lassen" 


Dachdämmung

  

 Wie dämmen, ohne Schaden anzurichten? 

Obwohl die Handhabung der angebotenen Dachdämmstoffe und -systeme recht einfach ist , können sich beim Dämmen der Schrägen doch Fehler einschleichen.

Mit dem Einpressen von Platten, Zuschneiden von Keilen oder Festtackern von Filzrollen alleine ist es beim Dachdämmen nicht getan. Auch wenn die meisten Produkte selbermachergeeignet sind, sollten Sie sich mit dem Thema Wärmedämmung im Dach etwas eingehender beschäftigen. Denn gekauft ist schnell und Sonderangebote verlocken oftmals zu einem Kauf, der sich später bezüglich Ihrer Dachsituation als Fehl. griff erweisen kann. Oder haben Sie berücksichtigt, wie hoch die Sparren Ihres Daches sind, daß auch zwischen Eindeckung und Dämmung  Luft zirkulieren muß oder daß nicht immer die Dicke sondern die Dämmleistung eines Materials entscheidend ist. So hat beiSpielsweise ein Dämmstoff der Wärmeleitf‘ähigkeitsgruppe (WLG) O30 eine größere Dämmwirkung als ein gleich dickes Material der Klasse 040. Jeder Dämmstoff dämmt also Wärme anders.

Deshalb werden sie der einen

oder anderen WLG zugeord. net. Auf den Etiketten und Verpackungen ist diese stets angegeben, zum Beispiel 040, 030, 020. Je kleiner diese Zahl, desto kleiner die Wärmeleitfähigkeit und das heißt: desto besser die Dämmeigenschaft. Der Dämmwert-Unterschied zwischen den einzelnen Klassen beträgt übrigens jeweils zehn bis zwölf Prozent.

Warme will immer zur kalten Seite, das heißt im Winter von innen nach außen, im Sommer von draußen in die Räume. Der sogenannte Transmissionswärmeverlust läßt sich nie verhindern, sehr wohl aber durch geeignete Dämmaßnahmen bremsen. Mit dem k-Wert werden diese Verluste durch Außenbauteile erfaßt. Je kleiner der k-Wert desto größer der Wärmeschutz. Gefordert laut Wärmeschutzverordnung sind Werte von 0,30 bei Neubauten und bei nachträglicher Dachdämmung in Altbauten 0,45. Um diese Werte zu erreichen muß entsprechend des Materials beziehungsweise der Dämmklasse unterschiedlich dick isoliert werden. Einige Beispiele siehe Tabelle. Richtig dämmen heißt neben der richtigen Wahl des Dämmstoffes und der Dicke, auch das Problem der Winddichtigkeit sorgsamst zu beachten. Erst ein fugenschlüssiger Dämmantel verhindert Energieverluste und Zugerscheinungen. Deshalb Sorge tragen, daß zwischen Sparren und Dämmaterial keine Ritzen klaffen. Beim Verarbeiten von Platten, Klemmtil Wärmebrücken verhindern .
Klemmfizen oder Glasfaser-Bahnen zwischen den Sparren heißt das exaktes Zuschneiden, vor allem, wenn die Sparren nicht parallel laufen. Bei doppellagiger Verlegung von Hartschaumplatten können Windfugen vermieden werden, wenn zum Beispiel mit versetzten Stößen verfahren wird. Auch Nutund Feder beziehungsweise überlappende Stöße verhindern den Winddurchgang. Bei Randleistenmatten die Stöße zusätzlich noch mit Alu-Klebeband abdichten. Wird unter den Sparren gedämmt, ergibt sich der Vorteil einer durchlaufenden Dämmschicht. 

Verfalzungen an den Elementen sperren den Wind sicher ab. Bei allen Dämmarten innerhalb des Dachraums ist eine Rundumdichtigkeit Voraussetzung für optimale Dämmung. Im Klartext: Fugendichte Anschlüsse müssen zu auch Giebelwänden, Dachfenstern, Schornsteinen und anderen Dach durchgängen erstellt werden. Zwei weitere Begriffe im Zusammenhang mit Dachdämmung sollen noch geklärt werden: Hinterlüftung und Dampfbremse. Wird zwischen den Sparren gedämmt, dürfen die eingebrachten Dämmstoffe niemals direkt bis an die Ziegel stoßen. Das bedeutet, daß Matten oder Platten nicht der vollen Sparrenhöhe entsprechen können. Zwischen Dämmung und Eindeekung soll ein vierZentimeterbreiter Hinterlüftung möglich wird. Angenagelte Latten lassen das eingebrachte Material Abstand halten. Werden Randleistcnmatten verwendet, immer berücksichtigen, daß sich diese im auf gerollten Zustand bis zu 30 Prozent ihrer Nenndicke noch auffedern können, ihre Dämmdicke also größer wird. Das kann daZu führen, daß die Hinterlüftung nicht mehr einwandfrei funktioniert, wenn sich das Dämmaterial bis zur Ziegelunterseite aufplustert. Durchfeuchtung, Frostbil Dung durch nicht verdunstet Kondenswasser an der Ziegel Unterseite können die Folgen sein. sind die Sparren nicht  hoch genug um mit einem Dämmstoff,  mit dessen lüftung zu garantieren, können die Sparren aufgedoppelt werden, sofern sie sichtbar  bleiben sollen. Oder man wählt einen dünneren Dämmstoff mit höherer Dämmwirkung. Ansonsten kann man sich mit einer Kombination aus Zwischenund Unterdämmung aus der Affäre ziehen.

Bei Auf-Sparren-Dämmsystemen wird durch eine spezielle reliefartige Ausformung der Dämmelemente sowohl für eine Luftumspülung der Ziegelnasen als auch für Querbelüftung gesorgt.

Noch ein paar Worte zur Dampfbremse: Im Dachraum entstandener Wasserdampf wandert nach außen, wenn er nicht gehindert wird. Alukaschierungen und Folien bremsen beziehungsweise sperren den Weg nach außen ab. So können sich die Dämmschichten nicht wie ein Schwamm vollsaugen. Entweder verlegt man über die gesamte Dachschrägenfläche auf die Innenfläche der Dämmschicht PEFolien oder man setzt alukaschierte Elemente ein. Aufgepaßt: Wer die Aluseite Richtung Ziegel verlegt, bringt sich und das Dach ins Schwitzen.

Mit einer Dämmaßnahme kann sich auch die Frage nach dem Brandschutz stellen. Grundsätzlich gilt: Mineralfaserdämmstoffe sind nicht brennbar (Klasse A2 nach DIN 4102), solche aus Hartschaum nur schwer entflammbar (Klasse B1).

Vor dem Kauf sollten Sie schließlich auch überlegen, welche Dämmart Sie überhaupt wählen wollen/ können. Neben den Dämmaßnahmen von innen her (zwischen den Sparten/unter den Sparren)

stellt sich vorwiegend beim Neubau, bei der Sanierung (wenn die Eindeckung auch ausgewechselt werden soll) oder beim schon bewohnten (vermieteten) Dachraum die Möglichkeit der Auf-SpartenDämmung an. Größter Vorteil: Der gesamte Dachstuhl liegt unter einer schützenden und wärmenden Haube, im Inneren hat man das optische Plus eines dekorativen Gebälks, und den Vorzug höherer Räume.

Alternative für den Ökobau

Wer von den Dämmstoffen wie Mineralfaser oder Styropor nichts hält, kann auch zu alternativen Dämmaterialien greifen. Korkplatten eignen sich sowohl zur Außenwie Innendämmung. Im Zusammenhang mit einer Fichten

holzschalung (21 mm) ergibt sich bei einer Dämmdicke von 100 Millimeter beispielsweise ein k-Wert von 0,39. Kork ist unter den Dämmaterialien das teuerste, gehört zur Gruppe der normal entflammbaren Baustoffe und wird von Baubiologen favorisiert. Holzwolleleichtbauplatten verwendet man vor allem für flächiges Verlegen auf den Sparten. Sie haben jedoch einen hohen Wärmeleitwert, so daß meist doppelte Materialstärken benötigt werden, um eine vergleichbare Dämmwirkung zu erzielen. Magnesitgebundene Ausführungen sind gesundheitlich unbedenklich. (Mehr zu alternativen Dämmstoffen im Sonderheft Biologisch Bauen aus dem FachschriftenVerlag.)

In diesem Beitrag zum Thema Wärmedämmung ging es also vorwiegend um die Schräge eines Daches, das zu Wohnzwecken ausgebaut werden soll. Im ersten Heft des neuen Jahres zeigt profitips, wie und womit sonst noch im Haus Dämmaßnahmendurchgefuhrt werden können oder müssen.


Kosten : Was kostet Dachdämmung ?

Die Preise zu dem Thema  "Dachdämmung"  sind sehr unterschiedlich und hängen von mehreren Faktoren ab. Die Kosten in der Schweiz variieren stark je nach Handwerker, Firma und  m2 (qm). Für einen schnellen Preisvergleich und günstige Angebote von professionellen Firmen, empfehlen wir Ihnen kostenlose und unverbindliche Offerten hier anzufragen. Sie erhalten  anschliessend mehrere Offerten von bewerteten Anbieter. Bei der Bewertung spielt die gute Erfahrung eine grosse Rolle. 



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