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Elektriker und Stromtechnik

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Elektriker und Elektroarbeiten

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Elektriker und Elektroarbeiten


Der elektrische Strom, der aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken ist und der täglich in der Wirtschaft grosse Werte schafft, kann beträchtlichen Schaden anrichten, wenn nicht die nötigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Mit Elektrizität ist nicht zu spaßen! Zu dieser Schlußtolgerung kommt jeder, der aus der Statistik die Höhe der in die Millionen gehenden Werte erfährt, die jährlich durch diese Energiequelle vernichtet werden.

Jede Veränderung an der Elektronnlage, unabhängig davon, wer die Kosten trägt, ist dem Hauseigentümer zu melden, der seinerseits verlangen bzw. dafür sorgen muß, daß ein zugelassener Fachmann die Arbeiten ausführt, Dennoch entstehen in Haushalten (überwiegend im Altbaubestand) immer wieder Brände, die nachweisbar auf unsachgemäßen Eigenbau an elektrischen Anlagen zurückzuführen sind. Experten sprechen hier von einer gewissen Unbekümmertheit, mit der sich gerade Hausfrauen an elektrischen Anlagen zu schaffen machen. in Unkenntnis der verhängnisvollen Folgen werden manchmal Heizkörper repariert und Zuleitungen geflickt, daB sich dem Fachmann die Haare ströuben. Aus diesem Grunde hat der Gesetzgeber in der „Anordnung über die Berechtigung zum Ausführen von Arbeiten an Eneraieversorgungsanlagen" (GBI. Teil II Nr.14 vom 30.1 und Verordnungsblatt für Groß-Berlin Teill Nr. 21 vom 10. 4) eindeutig festgelegt, welche Arbeiten der Laie ausführen darf.:

„Eine Berechtigung zum Ausführen von Arbeiten an Energieverteilungsund Energieanwendungsanlagen des Abnehmers ist nicht erforderlich für das Anbringen von Wohnraumleuchten, das Auswechseln von verschleißunterworfenen elektrischen Betriebsmitteln, wie Glühlampen, Sicherungen, Schaltern und Steckdosen und Kupplungen an beweglichen Anschlußschnüren und Geräten. (Ausgenommen sind Arbeiten an Schutzkontaktanlagen, einschließlich dazugehöriger Anschlußschnüre.) Voraussetzung hierfür ist, daß beim Ausführen der Arbeiten keine Veränderungen an der bestehenden Anlage und den angeschlossenen Geräten vorgenommen werden.“

In der Anlage zum 524 dieser Anordnung ist im einzelnen aufgeführt, welche Installationsmaterialien vom Handel dem Laien verkauft werden dürfen:

1. Sicherungsmaterial Schmelzeinsötze E 27, bis 25 A, flink und träge Schmelzeinsötze E 16, bis 10 A, flink und träge Schmelzeinsötze E 33, bis 6 A, flink und träge Schraubenkappen K II und K Ill Leitungsschulzschalter zum Einschrauben. bis zu 6 A
2. Fassungen aller Art in Porzellanund Formstoffausführung
3. Klemmenmaterial Leuchtenklemmen mehrpolig Buchsenklemmleisten 2,5 mm’ mehrpolig, teilbar
4. Aufputzund Unterputzmaterialien Aus-, Serienund Wechselschalter für Gleichund Wechselstrom als Kipp, Wipp-, Dreh und Zugschalter Schalterkombination mit Steckdose ohne Schutzkontakt Steckdosen‘: Einfachund Mehrfachsteck dosen. jedoch ohne Schutzkontakt Fußbodensteckdose. normal. ohne Schutzkontakt.
5. Verbindugsmittel für  den Anschluß ortsveränderlicher Verbraucher Netzstecker, normal, ohne Schutzkontakt , Kupplung, normal, ohne Schutzkontakt Gerätesteckdose und Überflutungstülle, .
6. Leitungen für Leuchten, einund zweiadrig, bis zu 0,75 mm2
7. Komplette elektrische Verbindungsmittel.

(1) Steckdose. out Putz. Diese Steckdose die bisher in den Wohnungen dominierte, wird mehr und mehr von der Schuko-Steckdose. die wesentlich größeren Schutz bietet, verdrängt. Generell ist zu beachten, daß in einem Raum, in dem sich bereits Schukodosen befinden, aus Sicherheitsgründen keine normale Steckdose installiert werden darf.
(2)Wenn in einem Raum des öfteren mehrere elektrische Geräte in Betrieb genommen werden, empfiehlt sich die Installation einer Mehrfachsteckdose.
(3) Das ist die meist verbreitete Form des Ausbzw. Wechselschalters auf Putz.
(4) Tischschalter dürfen nur flexibel angeschlossen werden, d. h. ohne feste Verbindung zum Untergrund.
(5) Dieser Schnurschalter unterbricht die Zuleitung zum Verbraucher (z. B. Stehlampe oder Toastgeröt) zweipolig.
(6) Unterputz-Steckdose in moderner Formgebung
(7) Doppelwippschalter für Unterputz-lnstallation '
(8) Kombination eines Schalters mit einer normalen Steckdose
(9) Schmelzsicherungen werden in folgenden Nenngrößen hergestellt und im Paßeinsatz sowie im Unterbrechungsmelder verschiedentarbig gekennzeichnet: Ein Paßeinsatz im Fuß der Sicherungsfassung verhindert das Einschrauben von Patronen mit höheren Nenngrößen.
(10) Praktischer als Schmelzsicherungen sind Überstrom-Selbstschalter, allgemein als Sicherungsautomaten bezeichnet. Automaten haben vor Schmelzsicherungen den Vorteil, daß sie nicht ausgewechselt zu werden brauchen, sondern nach dem „Knopfdrücken“ sofort wieder funktionstüchtig sind. Vorher muß aber stets die Ursache des Defekts beseitigt werden.
(11) Verschiedene Ausführungen von Lampenfassungen für Leuchten, rechts mit Schalter.
Schalter (16) Handelsübliche Mehrfach.
Steckdose in Schuko-Ausführung (17) Verlängerungsleitung mit Schutzkontakt (18)Türdrücker mit Namenschild für Schwachstrom-Betrieb, Druckschalter für Tischund Stehlampen (19)Werkzeug tür Elektroarbeiten: Phasenprüfer in zwei Ausführungen und Lötzeug (20) Der Seitenschneider wird üblicherweise zum Zuschneiden von Leitungen verwendet.
(21) Die Flachzange, ein unentbehrliches Werkzeug zum Zurechtbiegen elektrischer Leitungen bzw. Anschlußelemente
(22) Die Kombinationszange vereinigt beide Vorteile in einem Werkzeug.
(23) Diese Abisolierzange dient der Arbéitserleichterung. Die Einstellung der Arretierschraube muß jedoch sehr gewissenhaft geschehen, um den Leiterdraht beim Abisolieren nicht zu beschädigen.

Phasenprüfung

Bevor man mit dem Phasenprüfer umgeht, muß man das Wichtigste über den ektrischen Stromkreis wissen. Ein Strom kann grundsätzlich nur fließen. wenn zwischen zwei Polen, an denen em gewisses Spannungspotential herrscht (das smd z. B. bei einer Flachbatterie 4,5 Volt Gleichstrom), ein Verbraucher geschaltet wird. Es findet ein Elektronenausgleich statt, hervorgerufen durch den am Minuspol herrschenden Elektronenüberschuß und den am Pluspol bestehenden Elektronenmangel. Das gleiche gilt für die üblicherweise mit 220 Volt betriebenen WechselstromNetzleitungen in den Haushalten. Auch hier hat die Steckdose zwei Pole, und wenn ein Verbraucher. in Gestalt einer Glühlampe, eines Bügeleisens oder eines

Rundfunkemptöngers angeschlossen wird. dann fließt ebenfalls ein Strom. Die Zuleitung zum Verbraucher muß gut isoliert sein, denn Spannungen über 60 Volt sind gefährlich für den Menschen!

Es führte allerdings zu weit, an dieser Stelle die exakten Unterscheidungsmerkmale von wenigen Jahren wird es in Haushalten sicher nur noch den technisch ünsti ere" Wechselstrom geben.
Wechselstrom nicht wechselt 100mal in der Sekunde (was jedoch bei einer Glühlampe infolge der Trägheit des Glühdrahts und der des menschlichen Auges nicht störend in Erscheinung tritt). Man spricht deshalb nicht mehr von Plusund Minuspol, sondern von Phase I und Phase II (plus Erde)-Dreieckschaltung, oder Phase und Nulleiter-Sternschaltung. Grundsätzlich wird in den Kraftwerken Drehstrom erzeugt, woraus man durch bestimmte Schaltungen den Wechselstrom erhält.
Bei dieser Gelegenheit sei vor dem Gebrauch sog. Prüflampen gewarnt! (Man versteht allgemein darunter eine Glühlampe, die in eine Fassung geschraubt wird und die mit einem halben Meter AnschlußIeitung versehen ist.) Gerade durch diese unvorschrittsmößigen Prütlampen sind schon Unfälle vorgekommen.

Schutzkontakt

„Schuko“ bedeutet Schutzkonlakt. und man versteht darunter Steckdosen, die neben den beiden normalen Polen noch einen weiteren Kontakt haben, ausgebildet als zwei Klemmen. Diese Schutzkontaktklemmen sind eine unmittelbare Erdung und übertragen diese auf den Schukostecker. Vom Stecker aus führt ein dreiadriger Leiter zu dem elektrischen Gerät, wobei die Erdoder Masseleitung mit dem Gehäuse verbunden ist. Selbstverständlich dgrf zwischen die Schukosteckdose und den Schukostecker des Elektrogeräts keine zweiadrige Verlängerungsleitung gelegt werden, weil die beabsichtigte Schutzwirkung sofort verlorenginge!

Welchen Vorteil bieten Geräte mit Schukoanschluß? Es kann niemand mehr zu Schaden kommen, weil der metallene Mantel des elektrischen Apparats geerdet ist. Wenn jetzt einmal der stromführende Leiter durch schlechte Isolierung an das Gehäuse gerät, dann setzt er dieses nicht mehr unter Strom, was für den Menschen gefährlich werden kann, sondern der entstehende Kurzschluß löst sofort ein Durchbrennen der Sicherung aus. Dem Selbsthilfe-Handwerker ist es ausdrücklich verboten, an Schutzkontakt-Steckdosen. an d reiad rigen Verlängerungskabeln mit Schukostecker und -kupplung und an Gerätesteckern mit Schutzkontakt Veränderungen vorzunehmen.

Sicherungselemente

Sicherungen Sind nur 100% funktionstüchtig, wenn ihr technischer Wert nicht durch Fremdeingriff verändert wird. Generell hat eine Sicherung die Aufgabe, elektrische Anlagen vor Überlastung zu schützen. Das kommt im Haushalt vor, wenn eine zu große Zahl von Verbrauchern bzw. Geräten mit sehr hohen Nennleistungen an das Wohnungsnetz angeschlossen werden. Auch bei Kurzschlüssen im Wohnungsnetz reagiert die Sicherung unmittelbar, indem das Dröhtchen in der Sicherungspatrone sofort schmilzt und damit elektrische Anlagen vor Zerstörung schützt.
Wer die Funktion einer Sicherungspatrene mutwillig stört, indem er diese mit einem dickeren Draht oder Stanniol überbrückt, der verhindert bei auftretendem Kurzschluß das Stromlosmachen der Leitung und kann im Schadensfall wegen vorsätzlicher Brandstiftung oder gar Tötung angeklagt werden! 





 

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