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Fussbodenheizung einbauen

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Tipps und Anleitung zum  "

Fussbodenheizung einbauen

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 Der Ratgeber für "selber machen"  und "machen lassen" 


Fussbodenheizung einbauen

  

Die moderne Fußbodenheizung bringt nicht nur warme Fülle, sondern auch zusätzlichen Platz, wo der vorher häßliche Heizkörper standen. „profitips” zeigt, wie sie eingebaut wird, und dos Auswechseln konventioneller Heizkörper.

Die ersten Feuerstellen der Geschichte waren denkbar einfach und primitiv: ein offenes Holzfeuer inmitten einer Höhle sorgte fiür eine angenehme Raumtemperatur.

Von, Komfort ‚war damals  natürlich noch nicht die Rede Viele tausend Jahre später kamen die Römer auf, die Idee, Häuser zentral durch heiße Luft ‚zu erwärmen, die in  Hohlraumen unter dem Fußboden; geführt Wurde. Diese Art von Wärmeverteilung war sehr bequem aber extrem  aufwendig .Wenn man es genau nimmt Wär, es der Vorläufer einer modernen Fußbodenheizung. Eine Fußbodenheizung verteilt die Wärme gleichmäßig, ohne daß störende Heizkörper unter dem Fenster die Stellfläche des Wohnraumes verkleinern.

Man kann sich die Fußbodenheizung auch so vorstellen wie einen überdimensionalen flachen Heizkörper, der nur auf dem Fußboden liegt. Auf der Oberseite ist er mit einer Betonschicht (Estrich) versehen. Auch dieser große „Heizkörper” besitzt einen Zuund Ablauf, der über einen Schaltkasten in der Wand gesteuert wird. Mit dem OBI/Braukmann Selbstbau-Heizungs-System ist es möglich, eine Fußbodenheizung selbstzu installieren Am einfachsten st es, beim Neubau eines Hauses die Heizung mit einzuplanen. Durch die im Boden verlegten Heiz-Spiralen wird der Fußboden um 15 Zentimeter höher, das müssen Sie natürlich beim Planen der Raumhöhe und vor allem bei der Montage der Türzargen unbedingt beachten. Selbstvérständlich kann das gleiche HeizungsSystem auch in einem Altbau montiert werden, wie es unsere Serie, zeigt allerdings haben wir auch von Anfang an geplant, alle alten Zargen durch neue zu ersetzen, die dann um die Dicke der Fußbodenheizung höher eingebaut werden müssen.

Lassen Sie sich vom Fachmann beraten, wie die Heizspirale exakt werden muß. Dabei kommt es weniger auf den Abstandder einzelnen Schlangen zueinander an, sondern auf das richtige Zurückführen der Ableitung.

Ohne Plan geht nichts.


Die Rohre sind sehr flexibel. Trotzdem darf der gebogene Radius nicht so klein sein, daß ein Knick entstehen könnte. Je nach verwendetem Material kann der Minimalradius abweichen.

Damit das Kunststoffrohr fest auf dem Boden liegt, wird es in spezielle Verlegeschienen geklemmt. Wenn die Schienenlänge nicht ausreicht, dient eine zweite, seitlich versetzte Schiene als Verlängerung. Damit das Verlegen des Heizungsrohres leichter fällt, sollte es zu zweit erledigt werden. Fertigen Sie sich auf jeden Fall eine Zeichnung an, nach der Sie das Rohr richtig im Raum verlegen.

Beginnen Sie Ihre Arbeit mit dem Säubern des Raumes. Dann wird ein elastisches Band rund um den Raum gelegt. Mit kleinen Nägeln wird das Band festgeheftet. Damit die Wärme nicht nach unten in die Betondecke abwandert, muß eine zwei bis drei Zentimeter starke Dämmung aus Hartschaumplatten verlegt werden (die Metallschicht kommt dabei nach oben). Nach diesem Arbeitsvorgang kommt noch eine 0,2 mm dicke Kunststoff-Folie auf die Dämmplatten. Sie wird an den Rändern mit Toppichklebeband befestigt.

Die Anschlüsse zum Verteilerkasten werden von unten in den Kasten eingeführt und mit Messingklemmschrauben befestigt. Das ganze Verlegen der Fußbodenheizung in einem Zimmer dauert kaum mehr als einen halben Tag. Mehr Zeit sollten Sie einplanen, wenn Sie den Estrich auftragen. Estrich ist ein dünnes Zement-Sand-Gemisch (ein Teil Zement wird mit drei bis vier Teilen Feinsand und mit Wasser vermischt, daß ein steifer Brei entsteht). Sie können ihn fertig kaufen oder wie in unserem Fall mit einer kleinen Beton-Mischmaschine selbst anrühren. Wichtig beim Estrich ist, daß die Oberfläche glatt abgezogen wird. Eine lange Aluminiumschiene oder ein ebenes Brett sind dabei eine wichtige Voraussetzung.

Prüfen Sie zwischendurch mit der Wasserwaage, ob der Boden schief ist. Solange der Estrich feucht ist, können Unebenheiten ausgeglichen werden. Zwei Tage braucht der Estrich zum Abbinden. Die Inbetriebnahme Ihrer Heizung sollte jedoch frühestens nach 14 Tagen erfolgen.

Die Wahl der Oberfläche des Fußbodens bleibt Ihnen voll und ganz überlassen. Der beste Wärmeleiter ist natürlich ein Keramikboden. Aber auch ein für Fußboden-Heizung geeigneter Teppichboden läßt sich aufbringen. Achten Sie dabei darauf, daß der Teppichboden verklebt werden muß, sonst werden Sie nach Ihrer ersten Heizperiode über Beulen im Teppichboden klagen. Benutzen Sie als Klebemittel einen Wiederaufnehmbaren Kleber, wie er zum Beispiel von der Firma Molto unter der Bezeichnung „Teppich-Verlege-Fix” vertrieben wird. Eins ist sicher, mit Ihrer neuen Heizart werden Sie nie wieder kalte Füße haben.

  • 1. Unebenheiten und Schmutz auf dem Fußboden beseitigen und dann den Raum gründlich auskehren.
  • 2. Ein weicher Randisolierstreifen wird mit Nägeln angeheftet. Er besitzt eine Lasche zum Einschieben der Dämmplatten.
  • 3. Drei Zentimeter dicke  Hartschaumplatten sollten Wärmeverluste verhindern. Die AluminiumSpemchicht kommt immer nach oben";
  • 4. Die trittfeste Dämmplatte unter den Fall der weichen Randisolieruhg schieben.
  • 5 Mit einem langen Messer lassen sich die Platten für Nischen zusclmeiden.
  • 6. Auch kleine Zwischenräume an den Tiiren und Nischen werden mit Dämmmattenabschnitten gefüm.
  • 7. Eine Kunststoffolie soll verhindern, daß Feuchtigkeit des Estrichs später in die Fugen zwischen den Platten dringt.
  • 8. Die Verlegeschienen für das Kunststotfrohr mit einer Metallsäge auf die benötigte Länge zuschneiden.
  • 9. Um eine größere Stabilität zu erreichen, die selbstklebenden Klemmschienen überlappend verlegen
  • .10. Füllen Sie das Kunststoflrohr zum Verlegen mit warmem Wasser, das macht das Material biegsamer. Achten Sie daraul, daß die Bogen nicht so eng gelegt werden, daß ein Knick entsteht, der zu Beschädigungen führen könnte.
  • 11. Das richtige Verlegen des Rohrkreislaules ist nicht ohne Tiicke, denn schließlich muß das Ende am selben Verteilerkasten ankommen, wo auch der Anfang abging.
  • 12. Mit Übermmmutter, Klemmring und Stützröhrchen die Leitung am Etagenverteiler anschrauben.
  • 13. Damit beim Glätten des Estrichs keine Nahtstellen entstehen, zügig arbeiten.
  • 14. Mit einer Richtlatte wird abgezogen. Darauf achten, daß der Boden kein Gefälle hat.
  • 15. Die Fußbodenheizung ist fertig. Der Querschnitt (rechts) zeigt den Aufbau des Heizbodens.




Die moderne Heizungsfeclmik macht auch vor den Heizkörpern nicht halt

Bis spät in die 60er Jahre wurden in Zentralheizungsanlagen ausschließlich die extrem schweren Guß-RippenHeizkörper eingebaut. Für die damals oft riesige Menge von Wasser, die in den alten Anlagen zirkulierte, waren diese Körper gerade richtig. Wegen des nicht immer ansprechenden Aussehens wurden die Rippen-Heizkörper allerdings häufig zusätzlich mit Holz, Geflecht oder Metall verkleidet -wodurch die Heizwirkung dann aber deutlich vermindert wurde. .

Erst nach dem Ölschock und die dadurch kräftig gestiegenen Heizölpreise hat die Industrie neue Wärmetauscher auf den Markt gebracht: flache Plattenheizkörper aus Aluminium.

Die nur wenige Zentimeter dicken Heizkörper sind so konstruiert, daß die Flächen, über die die Wärme des zirkulierenden Wassers an die Luft abgegeben wird, größer als bei Rippenkörpern sind. Dadurch konnten die Ausmaße dieser Flachmänner auch kleiner gehalten werden. Die Standardmaße für diese modernen

Heizkörper sind:

Mit dem Obi/BraukrnannHeizungssystem können auch diese sparsamen Heizkörper montiert werden. Die Arbeit ist denkbar einfach; denn die neuen Heizkörper brauchen nicht so stark armiert zu werden wie die Guß-Körper‚ Denken Sie bitte bei der De. montage der alten Körper an Ihre eigene Sicherheit: Diese Rippen-Heizungen sind so schwer, daß sie beim Losschrauben nach vorn kippen können. Deshalb sollten Sie bei dieser Arbeit die Hilfe einer zweiten, Person in Anspruch nehmen. Auch wenn Sie die gesamte Heizungsanlage völlig entleert haben, bleibt immer noch ein Wasserrest in den Rippen. Diese Flüssigkeit ist häufig mit Rostund Schmutzpartikeln verunreinigt. Legen Sie flache Schalen bereit, dieses Wasser hinterläßt sonst kräftige Flekken auf Ihrem Fußboden. 

  • 1. Demontage eines alten Gußheizkörpers: Das alte Regulierventil ist bereits abgeschraubt, und auch der Rücklauf unten ist gelöst.
  • 2. Zum Anbringen eines modernen Niedertemperatur-Heizkörpers werden die Montagepunkte an der Wand angezeichnet.
  • 3. Mit der Schlagbohrmaschine Dübllöcher für die Aulhängekonsolen bohren.
  • 4. Mit kräftigen Schrauben können jetzt die Konsolen für die neuen Heizkörper an der Wand festgeschraubt werden.
  • 5. Der neue, leichte Niedertemperatur-Heizkiirper kann von einer Person problemlos aufgesteckt und befestigt werden. '
  • 6. Auf die neue Kupferohrleitung kommt das Ventilunterteil mit einem Klemmring. 


Kosten : Was kostet Fussbodenheizung einbauen ?

Die Preise zu dem Thema  "Fussbodenheizung einbauen"  sind sehr unterschiedlich und hängen von mehreren Faktoren ab. Die Kosten in der Schweiz variieren stark je nach Handwerker, Firma und  m2 (qm). Für einen schnellen Preisvergleich und günstige Angebote von professionellen Firmen, empfehlen wir Ihnen kostenlose und unverbindliche Offerten hier anzufragen. Sie erhalten  anschliessend mehrere Offerten von bewerteten Anbieter. Bei der Bewertung spielt die gute Erfahrung eine grosse Rolle. 



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