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Holzboden verlegen

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Tipps und Anleitung zum  "Holzboden verlegen"

 Der Ratgeber für "selber machen"  und "machen lassen" 


Holzboden verlegen

  

Fussboden aus Holz 

Würde man heute eine Umfrage starten, welcher Fußbodenbelag das beste Image hat, dann stünde der Holzfußboden, vornehmlich in Form von Parkett, neben Marmorfliesen an erster Stelle. Das kommt nicht von ungefahr, denn traditionsgemäß ist Holzparkett der Belag der Reichen und Einflußreichen. Man denke nur an die prächtigen Intarsienarbeiten in den Ballsälen der Schlösser oder an das sprichwörtliche diplomatische Parkett.

Hinzu kommt, daß Holz neben den ideellen auch über viele praktische Werte verfügt. Wie kaum ein anderes Material verleiht es dem Raum Eleganz, Wohnlichkeit und Individualität, da keine Maserung der anderen gleicht. Zusätzlich ist es fuß warm, pflegeleicht und erneuerbar, indem man es ein fach frisch abschleift und versiegelt.

Die wenigen Nachteile, die die Bauherren bisher zögern ließen, nämlich der vergleichsweise hohe Preis, das charakteristische Knarren und die aufwendige Verlegung, wurden von den Herstellern durch automatisierte Massenproduktion, verbesserte Trittschalldämmung und industrielle Vorfertigung behoben. Man ist also durchaus nicht auf dem Holzweg, wenn man sich auf Holz bewegt. Einen Fertigparkettboden beispielsweise kann sich jeder leisten, da die in hoher Stückzahl produzierten Plättchen billig sind und das Verlegen selbst den weniger geübten Heimwerker vor keine Probleme stellt.

Auf der Welt gibt es ca. 20 000 verschiedene Baumarten, und jede unterscheidet sich in Farbe, Maserung und Konsistenz von der anderen. Als Bodenbelag eignen sich jedoch nur harte, Widerstandsfähige Hölzer mit einer attraktiven Färbung. Dazu gehören Eiche, Esche,‘ Kiefer, Tanne und andere Nadelhölzer sowie die exotischen Arten Wenge, Kambala, Afromosia, Muhuhu, Missanda und Mecrusse. Die endgültige Auswahl sollte sich nach der Raumnutzung (Eingangsbereich = stark belastet, Schlafzimmer = gering belastet) und der” Holzbodenart richten. Grundsätzlich gibt es vier verschiedene Verlegeformen: Dielen, Parkett, Fertigparkett und Holzpflaster. Allerdings werden mittlerweile auch Dielen und Holzpflaster als ”Fertigparkett” angeboten.

Dielenböden findet man häufig in Landhäusern oder Bauernhöfen. Sie passen gut zu einer rustikalen Einrichtung und bestehen aus massrven, meist unbehandelten, 9 bis 18 Zentimeter breiten Holzbrettern von etwa 20 bis 25 Millimetern Gebrauchsdicke. Dadurch sind sie selbst mit Nut und Feder in der gewünschten Länge auf Lagerhölzer genagelt, bzw. geschraubt werden. In der Regel verwendet man Nadelholz, seine ökologischen und wirtschaftlichen Funktionen optimal. Eine Weiterentwicklung des herkömmlichen Dielenbodens sind die sogenannten Landhausdielen. Sie sind ähnlich wie„ Fertigparkett mehrschichtig abgesperrt, je nach Untergrund zwischen 14 und 22 Millimeter dick und bereits ab Werk mit einer Obertlächenversiegelung versehen. Um die Wärmeund Trittschalldärnmung zu verbessern, haben sich auch mehrschichtige Bodenkonstruktionen bewährt, bei welchen zusätzlich noch eine Unterlattung aus Prol‘rlholz oder Spanplatte und eine Dämmschicht aufgebracht werden. Damit läßt sich das unerwünschte Knarren und Durchbiegen der Dielen verhindern. Dielenböden sind ‚elastisch, fußwarm und pflegeleicht.

Parkett ist gewissermaßen eine veredelte Form des Dielenbodens. Es eignen sich hierfür europäische Nadelhölzer und exotische Holz-arten gleichermaßen. Je nach Zuschnitt der einzelnen Holzelemente unterscheidet man zwischen Stab-, Mosaik-» und Hochkant-Lamellenparkett.

Stabparkett besteht aus Parkettstäben und -riemen. Parkettstäbe sind ringsum ge-mitete Parketthölzer, die beim Verlegen durch Querholzfedem verbunden ' werden. Die dazugehörigen Riemen] sind mit Nut und Feder versehen. Beide werden in verschiedenen Sortierungen geliefert, d1e in der Qualität einander gleichen.

Die Sortierung Standard (S) hat den größten Anteil an der Herstellung von Stabparkett. Die Stäbe müssen dafür auf der begehbahren Oberseite splintfrei sein. Gesunde, festverwachsene Äste bis zu 10 mm Durchmesser sowie Farbunterschiede sind zulässig. Die Sortierung Exquisit (E) darf im Gegenteil dazu keine groben Strukturund Farbunterschiede aufweisen. Auf der Oberfläche müssen die Stäbe ast-, rißund splintfrei sein, wobei allerdings kleine Ästchen von, bis zu einem Millimeter Durchmesser erlaubt sind, wenn sie nicht in Gruppen auftreten. Den Charakter der RustikalSortierung (R) bestimmen betonte Farben, festverwachsene Äste bis zu 15 mm Durchmesser und lebhafte Strukturen. Ein fester Splint auf der Oberfläche ist erlaubt. Zu den bekanntesten Verlegearten für Stabparkett zählen das Schiffsboden-‚ das Würfelund das Fischgrätmuster. Mosaikparkett besteht aus unterschiedlich großen Lamellenstäbchen, die, zu quadratischen Platten zusammen gesetzt, in verschiedenen Mustern entweder waagerecht oder diagonal verlegt werden. Die Herstellung geschieht industriell. Auch hier gibt es drei Sortierungen.

Natur (N) entspricht in Struktur und Farbe dem natürlichen Wachstum des Holzes. Schwarze Aste mit weniger als 1 mm Durchmesser sind zulässig, wenn sie nicht gehäuft auftreten. Grobe Strukturunterschiede scheiden aus.

Holzböden für jeden   Bedarf

Die Sortierung Gestreift (G) hat einen festen Splint, der für eine lebendige Wirkung sorgt. Rustikal (R) wird, wie beim Stabparkett, durch betonte Farben, Aste ‚und Strukturen geprägt. Die Aste müssen fest sein und dürfen die Haltbarkeit der Lamellen nicht beeinträchtigen. Hochkant-Lamellenparkett ist ein unempfindlicher, vielseitig einsetzbarer und preiswerter Parkettfußboden. Mit bis zu 24 mm ist er dicker als die beiden anderen Arten. Deshalb eignet er sich auch üir Fabrikund Büroräume. Das maschinell hergestellte Material wird in vorgefertigten Einheiten und beliebiger Größe geliefert.

Fertigparket 

Fertigparkett stellt eine Weiterentwicklung des traditionellen Parkettes dar, bei der die beiden Arbeitsgänge Abschleifen und Versiegeln bereits im Werk erfolgen. Es bedarf nach der Montage keiner weiteren Nachbehandlung und ist somit sehr heimwerkerfreundlich. Die quadratischen Tafeloder rechteckigen Dielenelemente werden mehrschichtig abgesperrt. Dadurch sind sie in jeder Richtung unter Berücksichtigung der holztechnischen Eigenschaften formstabil. Die Abmessungen und Formate unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller. Vor allem die Dicke variiert vom 8 mm starken Furnier bis zur 26 mm Massivlamelle. Verlegt wird nach den selben Mustern wie beim Parkett. Das Holz der Fertigparkett-Elemente muß gesund sein. Kleine Trockenrisse in Ästen und Haarrisse auf der Oberseite dürfen mit Füllstoffen behandelt werden. An der Oberfläche sind die Elemente gehobelt, geschliffen, scharfkantig gefräst und fertig, behandelt.

Holzpflaster 

Holzpflaster besteht aus Holzklötzen, die so zu gepllast ten Flächen zusammengesetzt werden, daß eine Hirnholzfläche als Lauffläche dient. Es wird vor allem in. öffentlichen Bauten eingesetzt, eignet sich aber auch für private Strapazierböden. Aufgrund seiner Dicke besitzt es einen hohen Wärmedurchlaßwiderstand und ist besonders fußwarm. Selbst schwerste Beanspruchung, z.B. im Industriebereich, führen auch über längere Zeit nur zu einer geringen Abnutzung. Außerdem können bei dieser Bodenart beliebig viele Klötze ausgewechselt werden, ohne daß man den gesamten Boden erneuern muß. Die Holzptlasterklötze müssen aus gesundem, trockenem Schnittholz sein. Sie dürfen keine den Gebrauchswert beeinträchtigenden Fehler haben. Festverwachsene Äste, unschädliche Trockenrisse und leichte Bläue sind zulässig. Wenn keine Oberflächenbehandlung erfolgt, sollte das Pflaster mit geruchsschwachen, Öligen Spezialholzschutzmitteln behandelt werden. Stilmäßig hat man die Wahl zwischen dem gröberen Industrieund Gewerbebereichpflaster und der repräsentativeren Variante für Schulen, Kindergärten und Werkräume.


Kosten : Was kostet Holzboden verlegen ?

Die Preise zu dem Thema  "Holzboden verlegen"  sind sehr unterschiedlich und hängen von mehreren Faktoren ab. Die Kosten in der Schweiz variieren stark je nach Handwerker, Firma und  m2 (qm). Für einen schnellen Preisvergleich und günstige Angebote von professionellen Firmen, empfehlen wir Ihnen kostenlose und unverbindliche Offerten hier anzufragen. Sie erhalten  anschliessend mehrere Offerten von bewerteten Anbieter. Bei der Bewertung spielt die gute Erfahrung eine grosse Rolle. 



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