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Malerarbeit : Wirkung der Farben



Farbe ist mehr als Schmuck

Wenn Sie feststellen, daß Ihre Wohnung einen neuen Anstrich benötigt, dann gehen Sie sicher von der Überlegung aus, daß frische Farben den Räumen ein sauberes und schönes Aussehen geben. ‘
Zweifellos: Farben schmücken und zieren. Aber das ist nicht die einzige Funktion der Farben. Außenund lnnenwände, Gegenstände aus Holz, Metall und verschiedenen anderen Werkstoffen werden nicht zuletzt deshalb gestrichen oder lackiert, weil die Farbe eine wirkungsvolle und notwendige Schutzschicht darstellt. Besonders alle jene Konstruktionen und Elemente, die den Witterungseinfliissen preisgegeben sind, würden ohne schützende Farbschicht sehr schnell unbrauchbar werden.

Aber es sind nicht nur Außenmauern und Gartenmöbel, die diesen Schutz der Farbe benötigen. Auch innerhalb der Wohnung hat die Farbe ihre erhaltende Funktion. Denken Sie nur an die ständige Feuchtigkeit in Räumen wie Küche und Bad.
Kommen wir noch einmal zurück auf die Begriffe "Zierde und Schmuck, dann müssen wir feststellen, bestimmte Farben haben bestimmte Wirkungen. Zuerst einmal sind es Wirkungen optischer Natur: Durch verschiedene Farben oder Farbkombinationen sowie durch die Musterung kann ein Raum beispielsweise größer oder kleiner, höher oder niedriger wirken.
Aber mehr noch: Farben (gemeint im Sinne von Farbtönen) verursachen seelische Reaktionen. Durch Farbtöne kann man erreichen, daß man sich in einem Raum wohlfühlt, daß Arbeitsleistungen gesteigert werden, daß der Appetit größer wird und vieles andere mehr.

Die Farbpsychologie ist ein verhältnismäßig junger Zweig der Psychologie. Aber ihre Erkenntnisse haben sich in der Praxis tausendfach bewährt. Nach diesen Erkenntnissen geht man heute bei der farblichen Gestaltung von Fabrikund Büroräumen, von Kantinen und Krankensälen aus.
Warum wir davon sprechen? Es ist durchaus nicht gleichgültig, welches Zimmer Sie in welchem Farbton streichen. Greifen Sie nicht unbesehen zum Pinsel und zu irgendeiner Farbe, von der Sie meinen, daß sie Ihnen gefällt. Im Raum und noch dazu in Verbindung mit den Farben der Vorhänge, Teppiche und Möbel wirkt manche Wandfarbe plötzlich ganz anders als man es sich vorgestellt hatte. Das Tapetenmuster spielt natürlich ebenfalls eine Rolle.

Warme und kalte Farben

Hier soll nicht die Farbenlehre aus der Physikstunde mit Begriffen wie Spektrum und komplementäre Farben wiederholt werden. Aber im Zusammenhang mit der farblichen Gestaltung von Innenund Außenwänden tauchen immer wieder die Bezeichnungen >kalte< (oder >kühle<) und >warme< Farben auf.

Was man darunter versteht, ist schnell erklärt: Reine warme Farben sind Gelb und Rot, die reinste kalte Farbe ist das Blau.

Als warme Farben werden danach alle Farben bezeichnet, die mehr oder minder stark Gelb und Rot enthalten (was man ohne Kenntnisse der Farbenlehre einem Farbton allerdings nicht immer ansehen kann). .Auf der anderen Seite: Alle Farben, in denen Blau enthalten ist, sind kalte Farben. Hier wären unter anderen zu nennen: blaustid1iges Grau, Grün, Blaugrün.

Bei der Beurteilung, ob eine Farbe warm oder kalt ist, kann man sich weitgehend auf sein Farbempfinden verlassen. Warme Farben haben etwas von dem warmen Licht der Sonne, kalte Farben etwas Abstoßendes.

Die Farben und ihr Stimmungswert

Sie wollen die Zimmer Ihrer Wohnung streichen, weil der erste Anstrich, den die Wohnung damals bekommen hatte, als Sie einzogen, wirklid1 nicht mehr schön ist.

Apropos erster Anstrich. Merkwürdig, daß Bauherren so eine unausrottbare Vorliebe für diesen merkwürdigen Gelbton haben, mit dem die meisten Neubauwohnungen versehen werden -und zwar durchgehend alle Wohnund Schlafzimmer.
Also gut. Sie wollen die Wohnung streichen. Vielleicht haben Sie sich auch schon überlegt, welche Farbe in welchen Raum soll. Der persönliche Geschmack spielt natürlich bei der Auswahl der Farben eine wichtige Rolle. Aber nach dem, was wir über die psychische Wirkung der Farben gesagt haben, wird es sie nicht wundern, wenn wir feststellen: Lassen Sie sich nicht ausschließlich von dem leiten, was Sie für hübsch halten.

Berücksichtigen Sie den Stimmungswert der Farben! Nachfolgend geben wir Ihnen eine Übersicht über die Farbwirkungen:

Rot
 ist eine aggressive Farbe. Sie ist überaus stark anregend, geradezu >aufregend<. Messungen haben ergeben, daß Rot Körpertemperatur, Muskelspannung und Blutdruck erhöht und die Atemtätigkeit beschleunigt. In einem roten Wohnzimmer werden die Bewohner ständig »rot sehen«‚ das heißt, aggressiv und gereizt sein. Kräftiges Rot kommt als Wandfarbe für einen ganzen Raum deshalb kaum in Betracht. Nur abgeschwächtes Rot -Rosa oder Altrosa wird zuweilen für Damenoder Mädchenzimmer gewählt. Eine rote Wand, kombiniert mit roten 'Möbeln, wirkt hingegen freundlich etwa in Kinderzimmem.

Gelb
wirkt warm und freundlich. Es regt das Zentralnervensystem an ohne dabei aufzuregen. Gelb hat zudem etwas Festliches, weshalb es in Festsälen oft anzutreffen ist. Als Schwefelgelb und als Grüngelb wirkt diese Farbe allerdings abstoßend und unangenehm. ‘

Orange
entsteht aus einer Mischung von Rot und Gelb. Das Anund Aufregende dieser beiden Farben wohnt deshalb auch dem Orange nodi inne. Medizinisdi gesehen: es erhöht den Pulsschlag und wirkt besonders günstig auf die Verdauungstätigkeit. Dennod-l sollte ein größerer Raum nicht ausschließlich in Orange gehalten sein. Das wäre des Anregenden entschieden zuviel. Gut zur Geltung kommt das Orange in Verbindung mit Gegenfarben wie hellem Blau oder dunklem Grün.
 Blau hat in hohem Maße die Eigenschaft, beruhigend zu wirken. Es setzt die Tätigkeit der Organe herab: der Blutdruck fällt, der Puls wird langsamer, die Atmung ruhiger. Blau kann so beruhigend sein, daß es einschläfernd wirkt. Deshalb werden Blautöne gerne für Schlafzimmerwände gewählt. Allerdings: für müde Ehemänner ist’s nicht gerade der richtige Farbton.

Grün
besitzt ähnliche Eigenschaften wie das Blau, allerdings in weniger starkem Maße. Es kann als Blaugrün kühl wirken und als Lindgrün wärmer. Laubund Lindgrün haben höhere Gelbanteile, Blauund Seegrün höhere Blauanteile.

Braun
hat ebenfalls warme und beruhigende Wirkung. Es ist eine bescheidene Farbe, die sich dem Auge nicht aufdrängt.

Violett
 ist heute im Zuge der Jugendstil-Renaissance wieder in Mode gekommen. Das Violett ist weder eine warme noch eine kalte Farbe, was sich aus der Tatsache erklärt, daß es aus dem kalten Blau und dem warmen Rot gemischt ist. Der Farbe haftet eine gewisse Schwermut an. Man will allerdings herausgefunden haben, daß es die Widerstandskraft der Organe erhöht.

Weiß
 ist die Farbe der Reinheit. Das Weiß gibt dem Raum etwas Kühles, Sachliches. In einer Umgebung, die nur aus Weiß besteht, kann der Mensch schwere Depressionen und Gemütsleiden bekommen. Natürlich wirkt Weiß auch >sauber<, daher seine Verwendung in Küchen und Bädern. Durch leichte Tönung kann dem Weiß etwas von seiner Kühle genommen werden.

Schwarz
 (es ist ja eigentlich keine Farbe) bildet den größten Gegensatz zum Weiß. Dieser finstere, dunkle Ton der Trauer läßt alle anderen Farben stärker leuchten. .

Grau
 ist eine >nichtssagende< Farbe, eine Mischung aus Weiß und Schwarz oder aus komplementären Farben. Im Grau liegt etwas Anspruchsloses, Trauriges und Ärmliches. Auch Grau ist eine Farbe, die nicht selber wirkt, sondern andere Farben zur Wirkung bringen soll.

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