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Mauer bauen

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Tipps für "Mauer bauen"

 Der Ratgeber für "selber machen"  und "machen lassen" 


Mauer bauen

 Mauerwerk muß eine genügende Stabilität besitzen. Deshalb müssen die Mauersteine in der Regel mit Mörtel verbunden werden. Inzwischen gibt es auch Mauersteine, die man weitgehend ohne Mörtel vermauern kann. Grundsätzlich unterscheidet man bei Mauerwerk die waagrecht verlaufenden Lager

Mauern mit herkömmlichem Mörtel
Beim herkömmlichen Mauerverfahren verbindet normaler Mörtel die Mauersteine. Die Mörtelschicht gleicht kleinere Maßdifferenzen der  Mauersteine aus; es entsteht eine gleichmäßige Druckübenragung auf den Untergrund. Die Grundregel für die Dicke der Mörtelfugen lautet: Die Lagerfuge soll etwa 1,2 cm. die Stoßfuge etwa 1 cm dick sein. Bestimmte Steine können auch ohne Stoßfuge vermauert werden. Die Mörtelgruppe richtet sich nach dem Einsatzgebiet und der zu erwartenden Belastung (siehe Seite 25). Bei beheizten Gebäuden empiiehlt sich Dämmörtel.

Das Vermauem mit herkömmlichem Mörtel erfolgt bei allen Grundmaterialien mit normalen Mauersteinen, die keine besonderen Anforderungen hinsichtlich ihrer Maßgenauigkeit erfüllen müssen. Als Grundregel gilt: Der Mauerstein wird in ein Mörtelbett gelegt, er soll zum Zeitpunkt der Verlegung noch »im Mörtelbett schwimmen«. Der Mörtel darf daher noch nicht zu trocken sein. Stark saugende Mauersteine wie Ziegel, Kalksandstein oder Porenbeton werden ausreichend vorgenäßt, damit sie dem Mörtel nicht vorschnell Anmach'Wasser entziehen. Bei trockenem und heißem Wetter ist sattes Vomässen erfordedich immer nur für einige Steinbreiten. Die SteinOberfiäche soll sich beim Mörtelauftrag auf ieden Fall noch feucht anfühlen.

Die Konsistenz des Mörtels muß den zu vermauemden Steinen in gewissem Umfang angepaßt werden: Er darf nicht so flüssig sein, daß er bei durchgehender Lochung in die Löcher absackt oder bei schweren Mauersteinen aus den Fugen herausgedrückt wird. Geben Sie also dem Mörtel gegebenenfalls Trockenzuschläge oder Wasser zu, und mischen Sie mit der Kelle kräftig um. Rühren Sie den Mörtel in der Wanne regelmäßig mit der Kelle durch, wenn er sich zu entmischen droht.

Nässen Sie unbedingt vor der Verlegung eines Mauersteins die darunterliegende Steinreihe und den zu verlegenden Stein vor. Verwenden Sie dazu eine alte Malerbürste, ein Drücksprühgerät oder einen Wasserschlauch.
Tragen Sie den Mörtel mit einer Kelle gleichmäßig mit einer ausreichenden Überhöhung von bis zu 1 cm auf, so daß nach dem Setzen und Festklopfen eine Mörtelfuge von etwa 1,2 cm entsteht. Tragen Sie am Anfang nur für wenige Mauersteine Mörtel auf, bis Sie mehr Übung besitzen und schneller sind

 Legen Sie den Stein ins Mörtelbett, und richten Sie ihn aus Drücken Sie kleinformatige Steine mit Hand und Kellenstiel in die rich. tige Lage. Verwenden Sie bei größeren Formaten den Maurer. oder Gummihammer. Nehmen Sie herausquellenden Mörtel sofort mit der Kelle ab, und geben Sie ihn in die Mörtelwanne zurück.
Sie können die Stoßfuge so vermörteln, daß Sie die Fuge jeweils nach dem Verlegen einiger Steine m'rt der Kelle »ausstochem«. Diese Methode ist bei Längsfugen und größeren Steinforrnaten die einzige praktikable Möglichkeit.
Bei Kleinformaten können Sie auf den Kopf des Steins auch einen Mörtelklecks geben und ihn dann ins Mörtelbett drücken.
Großformatige Steine werden heute meist mit Mörteltasche hergestellt. ln diesem Fall werden die Steine dicht aneinandergestoßen. der Fachmann sagt »knirsch verlegt«. Die einoder beidseitigen Mörteltaschen werden mit etwas flüssigerem Mörtel vergossen. Eine herkömmliche Stoßfugenvermörtelung ist bei diesen Steinen nur in Ausnahmefällen sinnvoll.
 Bei profilierten Spezialmauersteinen können Sie auf eine senkrechte Mörtelfuge ganz verzichten. Em solches Mauern ist sehr arbeitsund rnörtelsparend.

Mauersteine werden in der Regel so vermauert, daß die Löcher bzw. Lochungen senkrecht verlaufen. Bei nicht durchgehenden Lochungen wie bei Hohlblocksteinen aus Kalksandstein, Leichtbeton oder Beton zeigen die Kammern immer nach unten.

Wer größere Mengen von Steinen verarbeitet, kann sich einen Mörtelschlitten ausleihen. mit dem sich die Mörtelfuge schnell und gleichmäßig auftragen läßt.

Mauern mit Dünnbettmörtel

Besonders maßgenau gefertigte Steine Plansteine oder -blöcke werden mit Dünnbettmörtel vermauert, der Fliesenkleber nicht unähnlich ist. Dadurch entsteht eine Mörtelfuge von nur etwa 1 mm. Dieses Verfahren ist besonders heimwerkerfreundlich, weil man die Arbeitstechnik einfach erlernen kann. Eine genauere Darstellung der Technik erfolgt hier am Beispiel des Baustoffe Porenbeton. Daneben können Sie dieses Verfahren
jedoch auch für Plansteine aus anderen Baustoffen einsetzen.

Für die Verarbeitung von Porenbeton bieten Hersteller besondere Werkzeuge an: Plankellen verschiedener Breite zum Aufziehen des Mörtels, eine Handsäge zur Steinbearbeitung, ein Schleifbrett zum Herstellen einer ebenen Steinlage. Für kleinere Arbeiten kann man auch auf herkömmliche Werkzeuge ausweichen.

Rühren Sie den Dünnbettmörtel nach Angaben des Herstellers an. Wenn die Zahnrillen im Mörtel nach dem Auftrag sauber stehen bleiben, hat der Mörtel die richtige Konsistenz.

 Legen Sie die erste Steinschicht in ein Mörtelbett. z. B. aus  Kalk-Zement-Mörtel. Feuchten Sie den Untergrund vor dem Mörtelauftrag gut an. Dies ist besonders bei heißem und trockenem Wetter nötig, da sonst keine ausreichende Verbindung Stein/Mörtel zustandekommt. Tragen Sie den Dünnbettmörtel mit einer geeigneten Plankelle auf den Untergrund auf. Wenn Sie nur wenige Steine vermauern, können Sie auch eine grobe Zahnspachtel verwenden (Zahnung 4 mm). Wenn Sie Plansteine mit Nut und Feder verwenden, benötigen Sie keine Stoßfugenvermörtelung, Sie müssen nur Mörtel für die waagrechte Fuge auftragen.

Legen Sie den Porenbetonstein ins Mörtelbett, und richten Sie ihn mit Gummihammer und Wasserwaage genau waagrecht aus. Der Mörtel muß noch »kleben«‚ bereits zu trockener Mörtel muß entfernt und durch frischen ersetzt werden. Verwenden Sie zum Festklopfen einen Gummihammer.

Mit dem Schleifbrett notfalls mit sehr grobem Schleifpapier auf einem Reibebrett können Sie kleinere Überstände leicht geradeschleifen und nun ohne Probleme weitermauern.

Das Verbinden von Mauersteinen im Dünnbettverfahren kann man auch bei Plansteinen aus Ziegel. Kalksandstein oder Leichtbeton einsetzen. Zum Teil wird der Mörtel mit Zahnkelle, Mörtelschlitten, aber auch durch Eintauchen (siehe Bild) aufgetragen. Bei allen diesen Materialien kommt es darauf an. die erste Steinreihe besonders sorgfältig zu verlegen. denn ein Ausgleich von Mauerfehlern ist hier schwierig.

Mauer bauen, ohne Mörtel, Trockenmauer

Moderne Fertigungstechniken ermöglichen die Herstellung von sehr maßgenauen Leichtbetonsteinen mit protilierter Stoßfuge die man in bestimmten Fällen ohne Mörtel als Trockenmauerwerk vermauern kann. Die Mauersteine werden mit ausreichender Stoßfugenversetzung einfach aufeinandergesetzt und später in herkömmlicher Weise verputzt.

Profitip
Hersteller bieten für die Dünnbettvermörtelung und für Trokenmauerk zum Teil ausführliche  Verarbeitungsanleitungen, die man bei allen größeren Projekten zu Rate ziehen sollte..

Mauer bauen : Kosten 

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