W

Monday - Saturday, 8am to 10pm




Pergola bauen

Jetzt Offerten,  Preise und Kosten vergleichen

  • Geprüfte Anbieter & Handwerker  
  • Gratis mehrere Offerten einholen
  •  Anbieter Aus Ihrer Nähe              

Offerten einholen

Tipps und Anleitung zum  "Pergolabau"

 Der Ratgeber für "selber machen"  und "machen lassen" 


Pergola bauen

  

 Bau einer Pergola

Material und Bauweise einer Pergola müssen zum Stil des Hauses und zum Garten passen. Als Material eignen sich Rundoder Kanthölzer, roh und lackiert, Bretter und Latten. Seltener werden Stahlrohre oder Hart-PVC verwendet.

Die Grundbauwelse 

Das Betonfundament hält die Trägereisen für die Balken. Die Flacheisenverbindung mit dem Fundament läßt man durchbohren, am unteren Ende aufspalten und so auseinanderbiegen, daß nach beiden Seiten ein waagerechter Fuß entsteht. Das Flacheisen kann in der Mitte zweimal im rechten Winkel hochgebogen werden, damit beide Enden oben als doppelter llalt dienen können.

Die Eisentelle für Außenbeschläge sollten alle rostfrei angelegt sein, am besten verzinkt. Das kostet nieht viel und ist auf Dauer der beste Rostsehutz.
Für die verzinkten Eisenträger werden an den genau ausgemesselten Punkten die Fundamentgruben ausgehoben.

Bauelemente 

Die Holzmaße einer Pergola dürfen nicht zu dünn Wirken. Pfosten, die beispielsweise 250 cm hoch und in 250 cm Abstand stehen, sollen zwischen 9 x 9 und 14 x 14 cm dick sein. Die Sattelbalken sind meist 2 cm breiter, aber genauso hoch. Es können statt dessen auch zwei Bretter von 2 bis 3 cm Stärke seitlich an die Pfosten genagelt werden. Auf ihnen sitzen Reiter, die zwei Nuten haben. Die Sattelbalken werden an den Enden geblattet, wenn mehrere aneinandergesetzt werden sollen. Dazu sägt man sie von der Stirnseite her genau in der Mitte soweit ein, wie die Balken dick sind. Dann trennt man von einem die obere, von dem anderen die untere Hälfte ab, soweit der Einschnitt längs reicht. Ist alles richtig getroffen, liegen die Balkenenden paßgenau übereinander.

Zur höheren Festigkeit kann man _die Sattelbalken auf den Pfosten mit Winkelstreben zusätzlich versteifen. Sie sind 2 cm schmäler als das Balkenwerk und sie ein gut proportioniertes Dreieck auf beiden Seiten der Verbindungsstellen.

Die aufgesetzten Reiter werden an den Enden auch gerne mit Bogenschnitten versehen. Die einfachste Lösung ist ein Viertelkreis, der die untere Hälfte des Holzes herausnimmt.

Rosenbogen

Die kleinste Pergola ist der beliebte Rosenbogen. nicht nur aber dem Gartentor. sondern auch über dem freien Sitzplatz. Es werden häufig dafür Metallrohhre angeboten. die in einem Stück gebogen sind.

Die beste Kletterhilfe fiir Sprelzklimmer wie Rosen sind jedoch zwei Holme. die wie eine Leiter mit Querlatten verbunden sind. Die Triebe steckt man abwechselnd von der einen und der anderen Seite hindurch.

Bei den Gerüstmaßen sollten die senkrechten Holzpfosten etwa 8 x 8 cm, die Leitersprossen 3 x 4 cm, die Sattelbalken zwischen beiden Bodenseiten 6 x 10 cm breit sein. Die beiden aufrecht stehenden Pfosten, die jeweils eine Seite des Rosenbogens bilden, werden im Abstand von 25 cm an einbetonierte Laschen geschraubt.

Die Latten zwischen ihnen müssen dann etwa 50 cm lang sein, damit sie auf jeder Seite etwa 8 cm überstehen. Wenn das Ganze über zoo cm hoch wird, stimmen die Proportionen.

Runde Eingangsbögen 

Für Torbögen, Ranklauben und den größeren, freien, von Pergolen umgebenen Sithlatz gibt es gebogene Sattelbalken aus mehrfach verleimten Brettern, die man auch als Fertigteile im Fachhandel beziehen kann. Die nach oben gebogenen Sattelbretter werden mit verzinkten Schlüsselschrauben (6 x 80 mm) seitlich an die Pfosten angeschraubt.

Auf den kürzeren Leimholzbogen setzt man in der Mitte einen Reiter, auf den längeren in gleichmäßigen Abständen verteilt vier. So entsteht optisch das Bild eines Toroder Türbogens.
 

Die Pergola aufstellen 

Pergolen aus Kanthölzern, Balken und Brettern sind leicht aus den handelsüblichen Holzmaßen zurechtzusägen. Es gibt die Einzelteile und Beschläge aber auch in zahlreichen Mustern und Abmessungen komplett und mit Erweiterungsprogrammen für Zwischenstücke und längere Wege.

Auffällig ist bei zahlreichen Fertigteilen, daß sie verschraubt und genagelt werden. Vielfach sollen rechtwinklig gebogene Eisenlaschen aufgeschraubt werden. Fachgerechte Holzverbindungen mit Nut und Zapfen sind aus Kostengründen meist die Ausnahme. Das Holz ist im Freien aber länger haltbar, wenn die Hirnholzflächen schnell abtrocknen können und sich keine Feuchtigkeit in den Verbindungs stellen sammelt und hält. Deshalb werden im Eigenbau alle Holzverbindungen zwischen den Pfosten, Sattelbalken und Reitern möglichst Witterungsfest ausgeführt.

Wo rechtwinklige Laschen angesehraubt werden müssen, sollten Sie versuchen, die Lasche unterhalb der Hölzer anzubringen.Wählen Sie eine Stelle, die von der Hauptblickrichtung abgewendet ist, also bei doppelten Sätteln innen und auf der Außenseite, wo die Pergola an der Grundstücksgrenze entlanggeht.

Meist reicht das Gewicht der aufliegenden Hölzer aus, um sie mit Zapfenverbindungen zusammenzuhalten. Diese werden auf dem Pfosten mit der Feinsäge auf volle Breite und halbe Dicke ausgeschnitten. Die Nut im Sattelbalken wird mit dem Stemmeisen paßgenau ausgenommen. Schließlich werden die Teile mit leichten Hammerschlägen zusammengefügt. Auf die gleiche Weise werden die Reiter im Abstand von 35 cm auf die Sattelbalken gesetzt.

Wenn die Breite des Reiters ausreicht, wird meistens noch von oben genagelt oder geschraubt.
Eine längere Haltbarkeit erzielen Sie, wenn der Nageloder Schraubenkopf leicht im Holz versenkt und diese Vertiefung mit Flüssigholz ausgefüllt wird, damit zwischen Holz und Metall kein Wasser eindringen kann.

Pergola aus Rundhölzem
Pergolen im Naturgarten werden gern aus Rundholz mit oder ohne Rinde gebaut. Sie sehen ähnlich wie berankte Bäume aus und passen in alle ländlichen Gärten. Knüppelholz läßt sich weniger leicht aufeinander passen. Vermeiden Sie runde Aussparungen, die nach oben gerichtet sind (Ilolzfäulel). Richtig sind Aussparungen in den oben liegenden Rundhölzern, die genau auf die Rundungen der unteren passen. Die Stellen müssen vor dem Zusammenbau imprägniert werden. Markieren Sie die halbrunden Aussparungen an den Kreuzungspunkten, damit die Rundung des einzufügenden Holzes passend herausgearbeitet werden kann.

Am besten zuerst mit der Säge von beiden Seiten einen schrägen Schnitt ansetzen, so daß eine dreieckige Kerbe herausfallt. Danach ist es nicht mehr schwierig, mit einem Stemmeisen, Schnitzmesser, Raspel und Feile so viel Holz auszuspanen, daß der Knüppel genau hineinpaßt. Reiter werden auf diese Weise von der Unterseite herausgenommen und mit zwei N ägeln rechts und links von oben auf dem Sattelbalken befestigt. Ebenso verfährt man mit Handläufen und Geländern.

Um die Stabilität der tragenden Pfosten nicht zu stark zu schwächen, werden sie flacher ausgemuldet. Alle Rundholzenden werden so abgeschrägt, daß die Hirnholzflächen nach unten zeigen. Zur Verlängerung werden die Endstücke ebenso überblattet wie Kantholz: in der Mitte einsägen und die gegenüberliegenden Hälften wegnehmen.

Konstruktionsbeispiele

Eine einhüftige oder einreihige Pergola aus kesseldruckimprägnierten oder lackierten Bauteilen ist gut proportioniert, wenn sie die nachfolgenden Maße hat.
Von diesen Maßen sind Abweichungen möglich, insbesondere bei Sattelbalken, die immer so lang abgesägt werden, wie die Pfosten auseinanderstehen. Die Gesamtlänge der Pergola wird dazu in gleichmäßige Intervalle unterteilt, danach die Längsbalken so abmessen, daß sie auf den Pfosten zusammentreffen und überblattet werden können.
Soll die Pergola mit zwei Pfostenreihen gebaut werden, müssen die Reiter entsprechend verlängert werden. Die Abmessungen können frei gewählt werden, sollten aber im harmonischen Verhältnis zueinander und dem eigenen Garten stehen.

Pergolabauteile aus Zedernholz sind so wetterfest, daß Sie auf die fachgerechte Holzverbindung zwischen Pfosten und Sattelreiter verzichten können. Hier genügt eine Ausklinkung im Hirnholz von 45 mm, in die der Sattelbalken eingesetzt wird.
 Wer sich die Bauteile selbst zurechtsägen Will, bekommt im Holzhandel Balken-, Lattenund Rahmenhölzer in verschiedenen Längen und Querschnitten.

Alle Hölzer zum Aufbau nach eigenen Ideen sind geriffelt oder einseitig geriffelt, die Kanten glatt gehobelt. Die Pfosten sind vierseitig geriffelt. Dazu gibt es einen Katalog von abgerundeten Ecken und Kanten, glatt gehobelt oder geriffelt für Pfosten und Sattelbalken in den Stärken von 38 x 90 mm und 38 x 140 mm,in verschiedenen Längen von 60 bis 300 cm.
Sehr gut passen dazu schichtverleimte Rundbögen in 38 x 90 mm Stärke und 105 cm Spannweite, Stich (Erhebung über die Waagerechten) 58 cm.
Flacher sind die Schweifbögen mit 25 cm Stich und 240 cm Spannweite. Segmentbögen haben keine flachen Auflagen und eine Spannweite Von 180 cm mit 30 cm Scheitelhöhe.

Spalierelemente für die Felder zwischen den Pergolapfosten sind in verschiedenen Größen und Ausführungen zu haben. Man kann sie beispielsweise mit Lattice-Füllung (diagonal) oder mit quadratischem Innenmuster in verschiedenen Breiten kaufen.
Wenn der Innenraum mit Brettern ausgefüllt werden soll, um besseren Windund Sichtschutz an stark exponierten Stellen zu bieten, muß der Rahmen des Elements stärker sein. Fertige Sichtschutzwände gibt es in verschiedenen Höhen und Breiten in Baumärkten und Gartencentern.

Rankwände

Die Flächen zwischen geradlinig verlaufenden Pergolapfosten füllt man nicht nur mit Rankgittern im Karomuster aus. Es gibt dafür auch auf der Spitze stehende Quadrate aus 16 X 35 mm schwachen Leisten in 45 X 45 mm starken Rahmen. Solche Rankunterlagen werden auch als Seitenwand oder Dachabdeckung über zweihüftigen Pergolen und Rank

‚lauben eingesetzt, flächendekkend oder auf Lücke. In schmaler

Ausführung können sie auch an einzelne Senkrechtbalken geschraubt und berankt werden. Mit den Kästen und Pergolateilen lassen sich bewegliche Rankwände bauen, die den Sommer lang aufgestellt werden, wo etwas zu verdecken ist. Zwischen den einzelnen oder doppelten Pfosten der Pergola können Blumenkästen aufgestellt werden. Sie füllen nicht nur den Rahmen auf besonders schöne Weise, sondern dienen auch als Halt für die Pfosten, die daran mit Schlüsselschrauben (10 x 160 mm mit Holzgewinde) festgeschraubt sind.

Die Blumenkästen selbst werden aus Kanthölzern 7 x 9 cm zusammengesetzt, die an den Ecken überblattet sind. Die Grundfläche ist variabel 50 cm, 100 cm, oder 190 cm lang und 50 cm breit, die Seitenwände sind etwa 45 cm hoch. Sie können diese von innen mit Pflanzfolie auskleiden, bekommen dazu aber auch Einsätze aus Plastik mit Lavagestein und Trennvlies als Wasserspeicher im Handel.
Sichtund Windschutz 

Den lauschigen Sitzplatz in der umrankten Pergola hat man gern etwas windgeschützt. Statt der Rankgitter fügt man deshalb zwischen den Pfosten eine Bretterwand, wie sie im Garten an vielen Stellen als Sichtund Windschutz aufgestellt wird.
Sie haben folgende Möglichkeiten: Eine Wand aus Flechtelementen, die aus 7 mm dicken und 75 mm breiten Lammellen waagerecht um fünf senkrecht stehende Latten geflochten sind.

Die Rankgitter und Sichtschutzelemente werden mit Elementhaltern befestigt, die aus einer rechtwinklig gebogenen Eisenlasche bestehen. Sie haben auf der Balkenseite eine Holzschraube, auf der anderen zwei Löcher für Holzschrauben, mit denen die Elemente befestigt werden. Sie sind verzinkt, gelb bichromatisiert, weiß oder aus Edelstahl rostfrei hergestellt. '

Die Wand wird von allen Seiten an einen Rahmen genagelt, der 30 x 75 cm stark ist. Man beginnt unten in einer Ecke der verzapften Rahmenbretter und legt die Lamellen einmal vor und einmal hinter die senkrechten Bretter. Die nächste Lage wird umgekehrt geflochten, so daß ein Muster entsteht wie ein großer Spankorb. Fertigelemente in dieser Bauweise gibt es in folgenden Rahmenmaßen: 90 cm, 120 cm, 150 cm und 180 cm hoch sowie 100 cm, 150 cm und 190 cm breit.

In einen Rahmen gleicher Stärke können waagerechte Lamellen auch glatt an die senkrechten Latten genagelt werden, und zwar immer abwechselnd, eins von innen und eins von außen. Die Wirkung ist nicht ganz so locker, aber durch das Wechsel spiel von Licht und Schatten Wirken die Elemente zaunartig. Rahmen mit geflochtenen Lamellen lassen sich auch aus noch dünnerem Holz herstellen: 5 mm dick und 75 mm breit, ebenfalls auf fünf senkrechte Bretter bei zwei Metern Breite abwechselnd nach vorn und hinten geflochten. Für die an den Ecken verzapften Rahmen genügen schon 30 X 60 mm dicke Hölzer.

Die Lamellen für den Wettersehutz, Rankund Ziergitter sind häufig so dünn, daß es kaum noch möglich ist, sie an den Rahmen zu nageln. An den Enden spalten sie auf, aufeinandergelegt haben die Nägel nicht genug Halt. Dafür gibt es im Handel praktische Aluminiumund andere Klammern, die das Flechtoder Gitterwerk in dem Rahmen festhalten.

TIP: Winkel, Laschen, Balkenschuhe

Zur Holzverbindung gibt es einfache Winkel in den verschiedensten Formaten. Um beispielsweise Reiter auf den Sattelbalken zu befestigen, kann man feuerverzinkte Doppellaschen mit den Innenmaßen 45 x 45 mm verwenden, die mit je drei Schrauben unten an den Sattel und oben an den Reiter geschraubt werden. Um einzelne Balken an Mauern oder Wänden zu befestigen, gibt es mehrere Muster von Balkenschuhen mit ihnen und außen angelegten Befestigungslaschen mit zahlreichen Schraubund Dübellöchern.


Kosten : Was kostet es Pergolabau ?

Die Preise zu dem Thema  "Pergola-bauen"  sind sehr unterschiedlich und hängen von mehreren Faktoren ab. Die Kosten in der Schweiz variieren stark je nach Handwerker, Firma und  m2 (qm). Für einen schnellen Preisvergleich und günstige Angebote von professionellen Firmen, empfehlen wir Ihnen kostenlose und unverbindliche Offerten hier anzufragen. Sie erhalten  anschliessend mehrere Offerten von bewerteten Anbieter. Bei der Bewertung spielt die gute Erfahrung eine grosse Rolle.   




.
 


 


 

Unsere Partner