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Zimmermann und Holzbau

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Zimmerei und Holzbau


 Leimen ist eine Wissenschaft für sich.

Nur mit der richtigen Vorbereitung, geeignetem Material, passendem Werkzeug und einer Menge Tricks lassen sich Holzteile dauerhaft miteinander verkleben.

Früher mixte man Leim aus Haut, Knochen und Lederabfällen oder aus Kasein und Magermilch. Solche „Druidenmischungen“ erfreuen sich heute wieder leicht wachsender Beliebtheit, da die Bestandteile natürlich klingen. Tatsache ist jedoch, daß die Eigenschaften der alten Leime wesentlich dürftiger sind, als die synthetisch hergestellten Klebstoffe. Empfehlenswert sind Knochenbzw. Kaseinleime allenfalls bei sensiblen Restaurierungsarbeiten an antiken Möbeln. Hier kommt es auf die Echtheit des Stückes an und dazu zählen auch die Originalstoffe.

Weißleim oder fachlich richtig Dispersionsleim ist inzwischen die Nummer Eins bei Holz-Verklebungen. Er verdankt seinen Namen der milchigweißen Farbe der im Wasser verteilten kleinsten KunststoiTteilchen (Dispersion). Zwar empfindlich gegen Wasser ist er jedoch gebrauchsfertig und immer einsatzbereit. Durch Zugabe von Härter kann er bis zur Kochfestigkeit gesteigert werden. Dies ist bei fertigen Leimen durch die Bezeichnung B 4 gekennzeichnet, B 3 bedeutet wasserfest und B 2 feuchtfest. Varianten wie schnellbindender Montageleim und Lackleim, der so modifiziert ist, daß sogar lackierte Teile verleimt werden können, erhält man in Fachgeschäften.

Wird Weißleim unter acht Grad Celsius Raumtemperatur verarbeitet, erhält man den Weißpunkt. Die Kunststoffteilchen erstarren und geben eine kreidcartige, weiße Schicht. Sie ist spröde und hält nicht. Am besten lagert man Leim in Spritzen, kleinen Plastikdosen oder in speziellen Behältern, bei denen auch der Pinsel Platz hat.

Holz unad andere Werkstoffe 

Soll Holz mit anderen Werkstoffen, wie zum Beispiel Kunststoff, Metall, Kork oder Glas verklebt werden, verwendet man entsprechende Kontaktoder Spezialkleber.

Beim Verleimen gilt grundsätzlich: Die Fugen sollen dicht geschlossen sein, der Leim muß sich in den Holzporen verankern und die Kunststoffteilchen zusammenpressen. Um dies zu erreichen, ist anhaltender Druck nötig. Diesen Dienst übernehmen dann die verschiedensten Spannwerkzeuge. Schraubknechte (Spannweite über 40 mm), Schraubzwingen (Spannweite bis 40 mm), Hebelklemmen und sogar einfache Federstahlklammern sind bei Baumärkten oder im Schreinerfachgeschäft erhältlich.

Um den Preßdruck an der richtigen Stelle zu haben, ihn gleichmäßig zu verteilen und vor allem um Beschädigungen an den Teilen zu vermeiden, die man verleimt, werden Zulagen gebraucht. Es können Abschnitte von Brettern, Platten oder Rahmenhölzer sein, Hauptsache sie sind vor dem Verleimen bereitgelegt.

Ganz gleich, ob Schrank, Stuhl, Latte oder Arbeitsplatte, Flächen, auf die Klebstoff kommt, müssen sauber, plan und möglichst glatt sein. Nicht vergessen, Winkel prüfen! Bei Reparaturen unbedingt alten Leimf'rlm oder Lack entfernen.Eineandere,schnelle und saubere Lösung bieten Spezial-Reparaturleime, wie z. B. Uhu-Holzfest. Gut geeignet bei Stuhl-Reparaturen oder anderen Fällen mit runden Teilen.

Massivholz

 

Bei Breitenverleimungen von Massivholz, das heißt beim Erstellen von Leimholzplatten, schützt folgende Regel vor dem Verwerfen: Kern an Kern und Splint an Splint. Splint heißt der äußere Teil im Baumstamm. (Siehe auch Zeichnung).

Bei der Korpusverleimung braucht man in der Regel wenigstens vier Zwingen und entsprechend viele Zulagen. Schnell gehen soll’s auch noch. Alleine ist das ziemlich schwierig. Hilfe bieten da beispielsweise Korpushalter. Sie sorgen auch gleich Für eine gute Fassung und sichern Zusammenhalt.

Wenn ein Korpus überprüft werden soll, ob er auch im Winkel ist, nicht einfach einen Metallwinkel anlegen. Denn durch das Verspannen der Seiten können sich diese verbogen haben. Sicherer ist das Vermessen der Diagonalen. Wenn diese nicht gleich lang sind, ist der Korpus nicht win ‘ keltreu. Dann Zwingenansatzpunkte solange nach innen oder außen verschieben, bis die Diagonalen wieder übereinstimmen.

Schrägen, Gehrungen und andere schwierige Fugen sind am saubersten mit guten Klebebändern zu verspannen. Für besonders komplizierte Verleimarbeiten (zum Beispiel eine komplette StuhlzargenVerleimung) helfen schließlich auch sogenannte GürtelSpanner (von Lamello). Ein stabiles Gewebeband  umfaßt alle Leimstellen und zieht sre auf einmal fest zusammen. .




 

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